Pressemeldung

| Ausgezeichnete Lehrkräfte, Vorbildliche Schulleitung
| Nordrhein-Westfalen

Zwei Lehrer und ein Schulleitungs-Team aus Nordrhein-Westfalen mit dem „Deutschen Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ 2020 ausgezeichnet: Karsten Brill vom Marie-Curie-Gymnasium Bönen und Mehmet Cosgunoglu von der Albert-Schweitzer-Schule Remscheid-Lennep in der Kategorie „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ geehrt / Erster Preis in der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“ für das Team Susanne Schäfer und Stephanie Lehmann von der Grundschule Herten-Mitte

Insgesamt wurden 19 Auszeichnungen an Lehrkräfte, Lehrer*innen-Teams und Schulleiter*innen aus neun Bundesländern vergeben / Zehn Lehrkräfte aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen auf Initiative ihrer Schüler*innen für besonderes pädagogisches Engagement geehrt / Vier Schulleitungen aus Baden-Württemberg (2), Berlin und Nordrhein-Westfalen von ihren Kollegien nominiert / Fünf Lehrer*innen-Teams aus Berlin, Hessen (2), Schleswig-Holstein und Thüringen für innovative Unterrichtsprojekte ausgezeichnet / Über 6.400 Lehrkräfte und Schüler*innen beteiligten sich am Wettbewerb, der von der Heraeus Bildungsstiftung und dem Deutschen Philologenverband durchgeführt und vom Cornelsen Verlag, der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ und „ZEIT für die Schule“ unterstützt wird

Berlin/Hanau, 4. Mai 2021 – Im Rahmen der digitalen Preisverleihung zum bundesweiten Wettbewerb „Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ wurden heute zwei Lehrer und ein Schulleitungs-Team aus Nordrhein-Westfalen mit dem „Deutschen Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ in den Kategorien „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ und „Vorbildliche Schulleitung“ geehrt. Träger des Wettbewerbs sind die Heraeus Bildungsstiftung und der Deutsche Philologenverband.

Zu den insgesamt zehn Preisträger*innen in der Kategorie „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ gehören Karsten Brill, Lehrer für Deutsch und Englisch am Marie-Curie-Gymnasium Bönen, und Mehmet Cosgunoglu, Lehrer für Deutsch und Sozialwissenschaften/Politik an der Albert-Schweitzer-Schule Remscheid-Lennep. Sie wurden von ihren Schüler*innen der letzten beiden Abschluss-Jahrgänge für die Auszeichnung nominiert. Diese hoben bei den beiden Preisträgern das Engagement für die Schule, die Kritikfähigkeit, den kreativen, lebendigen Unterricht, die Vergabe stets gut begründeter Noten, die intensive Unterrichtsvorbereitung, Herzlichkeit und das vielfältige, umfangreiche Wissen hervor. Sie seien offen und an den Belangen der Schüler*innen interessiert.

Zitat aus der Nominierung Karsten Brill: „Herr Brill ist meiner Meinung nach das, was sich jeder Schüler als Idealbild eines Lehrers vorstellt…“

Zitat aus der Nominierung Mehmet Cosgunoglu: „Nicht nur die Unternehmungen sind heute eine tolle Erinnerung, auch die gemeinsame Konzeption einer Schülerzeitung macht die Schulzeit mit Herrn Cosgunoglu an der Realschule unvergesslich…“

Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Es ist eine besondere Auszeichnung und Ausdruck der Wertschätzung, die auch dieses Jahr wieder Lehrkräften in Nordrhein-Westfalen zuteilwird. Ich gratuliere den prämierten Lehrkräften, die von denjenigen, die es am besten wissen müssen, nämlich ihren Schülerinnen und Schülern, für diesen Preis nominiert wurden. Darüber hinaus wirft die neu konzipierte Preiskategorie ‚Vorbildliche Schulleitung‘ zu Recht ein besonderes Schlaglicht auf die herausgehobene Arbeit, die Schulleitungen täglich leisten. Umso mehr freue ich mich, dass ein Schulleitungsteam aus NRW zu den Preisträgern gehört. Mit der Preisverleihung macht der Deutsche Lehrerpreis auf den verantwortungsvollen und gesellschaftlich bedeutsamen Lehrerberuf aufmerksam und auf die wertvolle Arbeit, die die prämierten Lehrkräfte und ihre Kollegien täglich vollbringen.“

In der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“, die in dieser Wettbewerbsrunde von der Heraeus Bildungsstiftung neu eingeführt wurde, wählte die Jury vier Preisträger*innen und Teams aus. Die Schulleitungen wurden von ihren Kollegien vorgeschlagen und mindestens 25 Prozent aller Lehrkräfte der betreffenden Schulen mussten die Nominierung unterstützen.

Der erste Preis der neuen Kategorie wurde von der Jury an das Team Susanne Schäfer und Stephanie Lehmann von der Grundschule Herten-Mitte vergeben. Das Kollegium schätzt u.a. die kontinuierliche Weiterqualifizierung für Team und Leitung, die sich am Schulprogramm, an Kompetenzen und an aktuellen Erfordernissen orientiert, das Erkennen der Interessen und Fähigkeiten der Kolleg*innen sowie die Unterstützung der Weiterentwicklung. Hervorzuheben seien auch die konstruktive Feedback- und Gesprächskultur sowie die von Toleranz und Respekt geprägte Grundhaltung.

Zitat aus der Nominierung: „Seit vielen Jahren arbeiten Frau Schäfer und Frau Lehmann bereits eng zusammen und stecken viel Kraft und Herzblut, aber auch Sachverstand und Kompetenz in die Gestaltung des Schullebens, so dass alle Kinder, Eltern und Lehrer unseren Lernort als Wohlfühlort erleben.“

Die Träger des Wettbewerbs „Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ“, die Heraeus Bildungsstiftung und der Deutsche Philologenverband, wollen mit der Auszeichnung die positiven Leistungen von Lehrer*innen sowie Schulleiter*innen würdigen und in den Vordergrund der öffentlichen Wahrnehmung rücken. Kooperationspartner des Wettbewerbs sind der Cornelsen Verlag, die Wochenzeitung „DIE ZEIT“ und „ZEIT für die Schule“.

Der „Deutsche Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ wird in drei Kategorien vergeben: Für „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ schlagen Schüler*innen ihre Lehrkräfte vor, bei „Unterricht innovativ“ bewerben sich Lehrkräfte-Teams mit ihren Projekten und für „Vorbildliche Schulleitung“ können seit 2020 Kollegien ihre Schulleitungen nominieren.

In der Wettbewerbsrunde 2020 erhielten zehn Lehrer*innen, vier Schulleitungen und fünf Lehrer*innen-Teams aus insgesamt neun Bundesländern den „Deutschen Lehrerpreis – Unterricht innovativ“. Dabei gingen je drei Auszeichnungen nach Baden-Württemberg (Pforzheim, Villingendorf und Wiesloch), nach Bayern (Nürnberg, Pfaffenhofen an der Ilm, Weilheim), Berlin und Nordrhein-Westfalen (Bönen, Herten, Remscheid), je zwei nach Hessen (Biedenkopf, Kassel) und Sachsen (Chemnitz, Werdau), je eine nach Rheinland-Pfalz (Ludwigshafen), Schleswig-Holstein (Norderstedt) und Thüringen (Vacha).

Der hochrangig besetzten Wettbewerbs-Jury unter Leitung von Prof. Dr. David-S. Di Fuccia gehörten an: Prof. Dr. Kathrin Fussangel, Professorin für Empirische Schulforschung an der Bergischen Universität Wuppertal, Institut für Bildungsforschung (IfB); Winfried Gosmann, Schulamtsdezernent a.D. in Nordrhein-Westfalen; Peter Haase, Schulleiter a.D. in Bremen; Dr. Stefanie Hubig, Ministerin für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz; Anastasia Käfer, Mitglied des überregionalen „Schülermitverantwortung-Portals“; Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt / Main; Prof. Dr. Dr. h.c. Eckard Klieme, Vorstand DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation Frankfurt/Main; Adriane Langela-Bickenbach, Studiendirektorin und 2019 Preisträgerin in der Kategorie „Unterricht innovativ“; Verena Pausder, Unternehmerin und Bildungsexpertin; Christian Piwarz, Staatsminister für Kultus des Freistaats Sachsen; Josephine Reichstein, Schülervertreterin des Martin-Luther-Gymnasiums Eisenach; Martin Spiewak, Mitglied der Redaktion Wissen der Wochenzeitung DIE ZEIT; Frank Thalhofer, Mitglied der Geschäftsführung Cornelsen Verlag.

Die Träger des Wettbewerbs werden von Dr. h.c. Beate Heraeus, Vorsitzende der Heraeus Bildungsstiftung Deutschland, und Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, repräsentiert.

Sarah Böke
Deutscher Philologenverband
Tel. 0179 42 49 358
presse@lehrerpreis.de

Valeska Falkenstein
Heraeus Bildungsstiftung
Tel. 0176 / 17 84 29 57
presse@lehrerpreis.de

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